Australian Open 2011 ante portas

Nur noch wenige Tage bis mit den Australian Open 2011 das erste Highlight, das erste Grand-Slam-Turnier beginnt. Dabei hat Australien mit den Fluten und Überschwemmungen derzeit eigentlich ganz andere Probleme. Das Stadion in Brisbane, im dem vor wenigen Tagen noch gespielt wurde, steht ca. 40cm unter Wasser. Schon krass.
Auf der offiziellen Webseite dreht sich immer noch das meiste um Lleyton Hewitt, obwohl man diesen am besten schon in den ersten Runden besuchen sollte, will man Live-Tennis von ihm sehen. Ansonsten sind die Favoriten die üblichen Verdächtigen, wenngleich Serena Williams bei den Australian Open dieses Jahr nicht mitspielen wird, da sie immer noch diese Fußverletzung behindert. Bedenkt man diese lange Auszeit, nur weil sie wohl in eine Glasscherbe gestiegen ist, stimmt einen das schon nachdenklich. Dabei wirkte für mich Serena sowieso nicht wie voll austrainiert. Aber dieses Defizit machte sie durch Motivation, Kampfgeist, Technik und Power mehr als wett. Daher zieht bei den Damen das neue Outfit von der neuen Nummer 1 Woszniacki noch mit die meiste Aufmerksamkeit auf sich.
Ich denke eher an die Herren, wo sich Federer und Nadal auf Augenhöhe in Doha fast begegneten. Leider war Rafael etwas krank, so dass sich der auch lange Verletzte Davydenko klar im Halbfinale durchsetzte, um dann im Finale chancenlos gegen einen stark aufspielenden Federer zu sein.
Die deutschen Spieler, allen voran Kohlschreiber, Mayer und Kamke sind in den Vorbereitungsturnieren in Brisbane und Auckland in Australian gut unterwegs, wenngleich auch „nur“ erwartungsgemäß.


Daher freue ich mich besonders auf diejenigen, die heiß auf 2011 sein dürften. So etwa Andy Murray, der immer gut dabei war ber richtig vorne nicht rankam. Der wird über die Winterpause wieder geackert haben wie kaum ein anderer. Auch scheint Andy Roddick die burnoutähnliche Pahse überwunden zu haben. Das werden spannende zwei Wochen gleich zu Beginn 2011 in Australien. Im TV und Internet laufen die Australian Open 2011 wieder wie gewohnt auf Eurosport 1 und 2 sowie im Player. Meist ab 1 Uhr nachts gehts los.

Viel Spaß!

Babolat RPM Blast Tennissaite

Nachdem Babolat die neue Tennissaite RPM Blast als Nachfolger für die erfolgreiche Hurricane vorgestellt hatte, hatte das Rätelraten ein Ende. Denn bis dahin merkte man nur, dass etwa Rafael Nadal eine schwarze Saite spielt. Da es die Babolat Hurricane aber auch schon in blau und dann orange gegeben hatte, rechnete man nun mit dem allgemeinen Trend mit einer schwarzen Variante oder ggf. Weiterentwicklung.

Aber Babolat schaffte mit der RPM Blast eine Neuentwicklung. Dabei stand eigentlich im Vordergrund, mehr Spin auf den Ball beim Treffpunkt zu übertragen. Raffa Nadal ist dafür das beste Beispiel, da er eigentlich neben seiner Eigenschaft als Linkshänder im Tennis vor allem durch seinen enormen Spin profitiert. Aber etwa auch Jo-Wilfired Tsonga spielen die neue Saite.

Interessand ist allerdings, dass in allen Interviews der Profis zur Saite nicht der Spin gelobt wird, sondern das Spielgefühl. Dass der Ball gefühlt länger im Schläger bleibt und damit die Längenkontrolle deutlich besser wird. Allerdings stellt sich schon die Fragen, wieviel neues man bei einer Saite noch entwickeln kann und inwieweit das Einbildung oder Marketing ausmacht.
Neugierig auf einen Test macht die Saite von Babolat aber allemal.

Tennis-Training zu Dritt

Meist hofft man beim Tennistraining auf zwei oder vier Spieler. Denn dann kann man wunderbar Einzel oder Doppel spielen bzw. trainieren. Oftmals bieten sich auch Übungsformen an, bei denen man einen Platz in der Mitte teilt und parallel auf die beiden Korridore spielt.
Aber nicht immer lässt sich alles danach beim Tennistraining ausrichten. Daher kommt es schon mal vor, dass man beispielsweise beim Training nur zu Dritt ist. Damit fallen die meisten Standard-Übungen aus.
Zum anderen will keiner länger pausieren oder die meiste Zeit doppelt spielen – um dann verschwitzt zu pausieren und sich ggf. zu verkühlen. Dabei bieten sich zu Dritt so viele Übungsmöglichkeiten, an die man meist zu Viert etc. gar nicht denkt.
Das beste Beispiel dafür ist das Volley-Training. Denn beim Volley spielt der Netzspieler meist den Volley wie ein Tennistrainer, also möglichst spielbar dem Grundlinienspieler zu. Im Match ist das natürlich ziemlich blöd, da wäre ein kürzerer oder flacherer Volley vielleicht deutlich effizienter. Also stehen zwei Spieler an der Grundlinie, einer davon weiter im Feld, um die kurzen Volleys zu erreichen. Der Netzspieler spielt immer abwechselnd zu beiden Grundlinienspieler, einmal kurz auf den vorderen und einmal lang auf den hinteren Spieler. Damit erreicht man eine im Match oftmals sehr wichtige Situation im Training und kann zu Dritt diesen Prozess sehr gut automatisieren.

Was sind Eure Lieblingsübungen zu Dritt?